Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert von Schenk Erasmus erbaut, der die dem Geschlecht den Namen gebende Burg Limpurg nach langem Streit im Jahre 1541 an die nahe Reichsstadt Schwäbisch Hall verkaufte und sich in Obersontheim eine neue Residenz schuf. Der Schlussstein über der Tür zum Hauptflügel trägt die Jahreszahl 1543, im darüber angebrachten Doppelwappenstein von Schenk und Gemahlin wird die Jahreszahl 1544 genannt, am Torturm-Wappenstein das Jahr 1562. Nachdem die Schenken 1713 ausgestorben waren, hatte das Schloss verschiedene Besitzer, bis 1904 die Samariterstiftung einzog und ein Pflegeheim eröffnete. Das Schloss bildet grob ein nach Nordosten offenes Hufeisen. Die zwei mächtigen Renaissancebauten mit vorgelagerten Treppentürmen werden durch einen schmaleren Fachwerktrakt verbunden. Drei Sandsteintürme markieren die Eckpunkte. In der Mitte des äußeren Hofes stellt ein Brunnen aus dem 18. Jahrhundert aus hellem Kalktuff einen Blickfang dar. Seit 1998 ist das Schloss in Privatbesitz und dient der Nutzung für Gast- bzw. Hochzeitsfeiern.

 

Schloss Obersontheim


Damals & Heute

© 2017  Ursula Rausch, Daniel Rausch

Tel: 07428 / 9398 - 15

Gaildorfer Str. 1-3, 74423 Obersontheim

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